Das Klima
In Thailand herrscht ein tropisches Monsun-Klima. Die Temperaturen fallen, außer in den bergigen Regionen des Nordens, kaum unter 18 Grad.Es gibt drei Jahreszeiten.
Von November bis Mitte Februar ist es trocken und etwas kühler. Am Tag liegen die Temperaturen zwischen 29 und 32 Grad. Nachts kühlt es merklich ab. Für Europäer ist dies die angenehmste Jahreszeit.
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Von März bis Mai herrschen die höchsten Temperaturen. Hier zeigt das Thermometer so zwischen 35 und 40 Grad, an manchen Tagen sogar mehr. Der Monsun macht sich so Ende April leicht bemerkbar und fast jeden Tag gibt es ein Gewitter.
Von Juni bis Oktober ist Regenzeit in Thailand. Das bedeutet nicht, dass es nun die ganze Zeit regnet. Meist fällt ein bis zwei Stunden zum Teil sehr starker Regen. In dieser Zeit ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Zum Teil werden 75 bis 86 % gemessen.
Das Königreich Thailand
Thailand liegt in Südostasien und wird von den Ländern Myanmar (im Nordwesten), Laos (im Nordosten), Kambodscha (im Südosten) und Malaysia (im Süden) begrenzt. Es hat eine Fläche von 513.115 km2, was etwa der Grösse Frankreichs entspricht. Die Einwohnerzahl betrug 2005 ca. 64.185.502 Thailand ist im Wesentlichen in 5 Regionen aufgeteilt:
Die Nordregion ist bergig und klimatisch gesehen etwas kühler als das übrige Thailand. Deshalb können hier auch zum Teil europäische Agrarprodukte, wie z. B. Kartoffeln, Äpfel und Weintrauben,angepflanzt werden. Hier befindet sich auch der höchste Punkt des Landes, der Doi Inthanon(2566 m)
Städte: Chiang Mai, Chiang Dao, Nakhorn Sawan.
Der Nordosten, der Isaan, ist der landschaftlich kargeste Teil Thailands. Diese Hochebene, troknet in der heissen Zeit sehr aus und wird in der Regenzeit sehr oft überschwemmt. Die Bevölkerung des Issaans ist durchschnittlich ärmer als die des übrigen Landes. Im Norden und im Osten des Issaan begrenzt der Mekong Thailand zu Laos. Städte: Khon Kaen, Udon Thani, Surin
Die Zentralregion ist sehr fruchtbar, weil hier der grösste Fluss Thailands, der Chao Praya, die Ebene durchquert und südlich von Bangkok in den Golf von Thailand mündet. Die Zentralebene und die Ostküste sind wirtschaftlich gesehen das Herz von Thailand. Hier gibt es Landwirtschaft hier gibt es Industrie Städte: Bangkok, Chachoengsao
Sie können die Karte per drag and drop verschieben, zoomen und auf Satelliten-Ansicht umstellen.
Die Ost-Region grenzt an Kambodscha und auf der anderen Seite wird sie durch den Golf von Thailand begrenzt. Hier befinden sich sehr schöne Strände und somit ist hier, neben Landwirtschaft, der Tourismus eine der wichtigen Einnahmaquellen des Landes. Städte: Chonburi, Pattaya, Trat.
Die Südregion befindet sich auf der malaiischen Halbinsel und grenzt im Süden an Malaysia. Hier befinden sich die berühmten Traumstrände sowie die Touristenmagnete Phuket und KhoPipi. In Richtung Malaysia wird die Bevölkerung zunehmend moslemisch. Die Südregion ist auch der Unruheherd von Thailand in dem es immer wieder Aufstände und auch Bombenattentate gibt. Städte: Phuket, Surat Thani, Hat Yai, Pattani
Verwaltungsmäßig ist Thailand aufgeteilt in Provinzen (Changwat), Landkreise (Amphoe), Kommunen (Tambon) und Dörfer (Mubaan). So betsteht Thailand aus 75 Provinzen und insgesamt über 800 Amphoe. Die Zuordnungen zu Provinzen und Amphoe ändern sich oftmals je nach den jeweiligen Entscheidungen der Kommunalverwaltungen.
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Die Menschen

- Reisernte
Nach Wikipedia setzt sich die Bevölkerung aus folgenden verschiedenen Volksgruppen und Stämmen zusammen:
Der Anteil der "echten" Thais beträgt hierbei 75% gefolgt von den Chinesen, die ca.14% der Bevölkerung ausmachen. Der Rest setzt sich aus den verschiedensten Volksgruppen zusammen. Da sind zunächst einmal die Bergvölker zu nennen gefolgt von Khmer, Laoten, Malaien, Inder und Vietnamesen.
Wie sind sie nun, die Thais? Wenn Sie Ihren Urlaub hier verbringen, werden Sie die Leute als sehr freundlich, aufgeschlossen, hilfsbereit und immer fröhlich erleben. Leben Sie jedoch für längere Zeit im Land des Lächelns, so werden Sie zur Kenntnis nehmen müssen, dass in Thailand nichts so ist wie es scheint.
Wir wollen hier keineswegs das allgemeine Weltbild, das man sich bei uns über Thailand und die Thais macht, erschüttern. Jedoch wollen wir hier Thailand so zeigen, wie es wirklich ist, ohne Zuckerguss, Thailand pur. Deswegen seien diejenigen gewarnt, die da glauben die Thais seien allesamt Buddhisten und können deswegen keiner Fliege was zu Leide tun, seien lächelnd und selbstlos zu jeder Hilfeleistung bereit und ihre Fröhlichkeit sei durch nichts zu erschüttern. Die Mordrate in Thailand ist eine der höchsten in der Welt, ein Menschenleben zählt hier nicht viel, das eines Ausländers schon überhaupt nicht und das berühmte Lächeln verstehen wir nur zu 5 %. Der Rest ist nicht das Lächeln, für das wir es halten.
Dennoch ist es faszinierend in Thailand zu leben wenn man die Mentalität der Leute ein wenig kennt und wenn man einige, von uns ewig besser wissenden, ewig nörgelnden Ausländern (Farangs), so sehr gepflegten und für die Thais ebenso unverständlichen Eigenschaften und Gewohnheiten ablegt.
Die Sprache
Thai wird in ganz Thailand gesprochen, in gewissen Regionen auch mit zum Teil stark dialektalen Abweichungen. So spricht man z. B. in Teilen des Isaan ein Gemisch aus Thai und Lao. Die offizielle Hochsprache jedoch ist überall gebräuchlich und wird auch an den Schulen gelehrt.
Das Thai entstammt eine eigenen Sprachfamilie und ist nur mit dem Lao und dem Khmer verwandt Es gibt verschiedene Wortfamilien, die aus dem altindischen Wortgut dem Sanskrit und dem Pali entstammen. Diese werden jedoch meist nur in Kultur, Religion, Politik und Wissenschaft gebraucht. Die Wörter des Ur-Thai sind meist ein- oder zweisilbig und werden im Alltagsleben gebraucht.
Diese meist einsilbigen Wörter erlangen durch Aussprache in unterschiedlichen Tonhöhen und Tonverläufen gänzlich unterschiedliche Bedeutungen. Im Thai gibt es fünf verschiedene Töne. Die Tonhöhen unterscheiden sich dabei in Normalton, hoher Ton, tiefer Ton, aufsteigender ton und abfallender Ton. Im Alltagsleben haben Wir Europäer damit so unsere Schwierigkeiten, da diese Tonhöhen von uns kaum wahrgenommen werden können. Beim Sprechen jedoch passieren dem Lernenden so manche Peinlichkeiten. So bedeutet das thailändische Wort "maa" je nach Aussprache Hund, Pferd, kommen. Das Wort "khii" bedeutet ungerade Zahl oder ganz ordinär Kot, Scheiße. Da diese einsilbigen Worte meist zu Begriffen zusammengesetzt werden kann der Begriff "khii maa" sowohl reiten als auch Hundescheiße bedeuten. Je nach Aussprache.
Das thailändische Wort "süa" kann bedeuten Hemd, Bluse oder Matte, Matratze oder Tiger. Stellen Sie sich vor, Sie sagen Ihrer Liebsten: "Hast Du heute aber eine schöne Matratze an"
Geschrieben wird Thai in einer Buchstabenschrift. Es gibt dabei 44 Konsonanten, 21 Vokale, 10 Doppel- und Dreifachlaute, 4 Tonzeichen und 4 weitere Hilfszeichen. Die Schwierigkeit für den Anfänger besteht darin, dass gewisse Vokale nach dem Konsonanten geschrieben werden, andere davor, wieder andere darüber oder darunter.

- Flagge Thailands

- Das Wappen Thailands
Regierungsform
Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie. Das bedeutet, dass der König, Staatsoberhaupt und gleichzeitig höchster buddhistischer Würdenträger, lediglich repräsentative Aufgaben wahr nimmt. Alle grundlegenden und wichtigen Entscheidungen werden im jedoch vorher vom Premierminister, dem Regierungschef, zur Zustimmung vorgelegt.
Der König
Der König,Bhumibol Adulyadej der Große, auch Rama IX genannt, geniest in Thailand ein sehr hohes Ansehen. Er ist seit 1946 König von Thailand und somit das derzeit am längsten amtierende Staatsoberhaupt der Welt.
Seit 1946 stellt König Bhumibol Adulyadej die Integrationsfigur des Landes dar. In einer Volksabstimmung verlieh ihm die Bevölkerung 1987 den Beinamen „Der Große“ und etwa 3 Millionen Menschen strömten im Juni 2006 in Bangkok auf die große Feier zu seinem 60. Thronjubiläum. Das Motto seiner Regierungszeit lautet: Ich werde das Land einzig zum Vorteil seiner Menschen regieren. Damit will er sich deutlich von den meisten politischen Machthabern Thailands unterscheiden. Dies blieb keine Absichtserklärung, denn dieser König war insgesamt mehr Zeit im Lande unterwegs als in seinem Palast, vor allem um landwirtschaftliche Projekte (z. B. Staudämme, Vieh- und Fischzuchten) zu besuchen und zu beraten.
Busabok (Denkmal) mit Symbol für Rama IX. (Der Oktogonale Thron, darüber ein Diskus mit Ziffer 9 unter sieben-fachem Staatsschirm) im Wat Phra Kaeo
Der König von Thailand gilt nicht als „normaler“ Mensch, sondern befindet sich auf einer Art Zwischenstufe zwischen Mensch und Gottheit, also eines Halb-Gottes. Ersichtlich wird dies schon dadurch, dass im Thailändischen für ihn statt der für die „normale“ Bevölkerung verwendeten Substantive und Verben besondere, sonst nur für Götter und Engel verwendeten Spezialwörter benutzt bzw. Verben mit dem Präfix ทรง versehen werden. Somit ist jegliche kritische oder missverständliche Äußerung über den König ein absolutes Tabu.
Die Gesetze des Landes gelten auch für diejenigen, die sich gerade dort aufhalten. Es gibt Fälle von Nicht-Thais, die sich öffentlich kritisch über den König und die königliche Familie äußerten oder sich lustig machten. In solchen Fällen wurden Gefängnisstrafen verhängt. (Auszug aus Wikipedia)

