Sie sind hier: Thai-Magazin / Reisen und Tourismus
Tue, 7.9.2010
  Guru-Letter abonnieren

anmeldenabmelden


JoLetter.de

Angst vor Kriminalität im Urlaub

Nach der Vergewaltigung einer Tirolerin in Italien läuft die Fahndung. Im Urlaub fürchten Österreicher Kriminalität am meisten.

Es hätte ein schöner Urlaub in der Toskana mit ihrem Freund werden sollen. Doch für eine 19-jährige Tirolerin endete er mit einem Albtraum. Wie die SN berichteten, wurde die junge Frau bei einer Radtour von einem bisher Unbekannten vergewaltigt. Dass Verbrechen – gerade während der Urlaubszeit – von immer mehr Österreichern gefürchtet werden, belegt auch eine aktuelle Studie der Allianz.

35 Prozent fürchten Terror

Demnach haben Herr und Frau Österreicher im Jahr 2010 zum ersten Mal mehr Angst vor Kriminalität bei Auslandsreisen, als etwa vor Terror, Krankheit oder Naturkatastrophen. Waren es im Jahr 2009 24 Prozent, die Angst vor Dieben oder Überfällen im Urlaub hatten, stieg die Zahl heuer auf 42 Prozent. Sorgen wegen eines Terroranschlags machen sich hingegen 35 Prozent der Reisenden (2009: 51 Prozent). Krankheiten fürchten zwölf Prozent (2009: 16 Prozent) und Naturkatastrophen zehn Prozent (2009: acht Prozent).

Sicherheitsaspekte, die immerhin für 80 Prozent der 1000 Befragten maßgeblich zur Wahl ihrer Urlaubsdestination beitragen und somit Länder wie die Schweiz, Deutschland, Kroatien oder Spanien in der Gunst der Urlauber steigen lassen. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch wird im Vergleich die Reise nach Südafrika, Ägypten oder in die Türkei angetreten. Die großen Verlierer der Saison im Sicherheitsranking sind aber Griechenland und Thailand. 54 Prozent der Österreicher stufen Thailand mittlerweile als unsicher ein und lassen es somit in die Nähe von Ländern wie dem Irak oder Afghanistan abrutschen. Traumhafte Bewertungen gibt es 2010 hingegen wieder für den Urlaub in Rot-Weiß-Rot: Kein einziger von den Befragten vergab an Österreich eine schlechte Note in puncto Sicherheit.

Das freut auch die Polizei. Wobei: Die Österreicher haben in den vergangenen Jahren selbst viel zu dieser Sicherheit beigetragen. „Nach einem Anstieg bei Einbrüchen in Wohnungen und Häuser in der Vergangenheit war die Bevölkerung alarmiert und hat Vorkehrungen getroffen“, sagt Alexander Marakovits, Sprecher der Bundeskriminalamts (BK).

Seine Tipps zur Urlaubszeit, um bei der Heimkehr keine bösen Überraschungen zu erleben: Zeichen der Abwesenheit vermeiden, wie etwa einen vollen Briefkasten oder Meldungen auf Facebook; Fenster nicht kippen; eine Zeitschaltuhr, die Licht oder Radio zu unterschiedlichen Zeiten an- und ausgehen lässt.

Im Ausland seien es etwa Trickdiebe, die den Urlaubern aus der Alpenrepublik das Leben schwer machen. „Trickdiebe gehen sehr raffiniert vor. Urlauber sind meist hilflos. Die Diebe lassen sich etwa den Weg auf einem Stadtplan erklären, während ein zweiter die Geldbörse aus der Handtasche stiehlt“, erklärt Marakovits. Doch auch Einbrüche in Hotelzimmer oder Autodiebstähle gehören zu den Ärgernissen während der angeblich schönsten Zeit im Jahr. Zurück zur Allianz-Studie, die noch Folgendes belegt: Frauen sind in Urlaubsfragen sicherheitsorientierter als Männer und im Bundesländervergleich spielt der Risikoaspekt für die Kärntner am meisten und am wenigsten für die Salzburger eine Rolle.

Quelle:Salzburger Nachrichten
http://www.salzburg.com/online/lifestyle/reisen/Angst-vor-Kriminalitaet-im-Urlaub.html?article=eGMmOI8VgtuFi3tQB3aerF4Tnapt0sJ8NER86B9&img=&text=&mode=

 

30.07.2010 04:18 Alter: 39 Tage


Kommentare und Meinungen zu vorstehendem Beitrag können Sie ohne Registrierung als Gast in unserem Forum einbringen.

undefinedHier kommen Sie zur Übersicht des Forums für die Webseite....

undefinedUnd hier können Sie direkt schreiben....